Philosophieren

Aktuelle Termine:

Weingarten

Sonntag, 18. Februar 2024, 10:30 Uhr

KIRCHE
Die ambivalente Form einer Religion
Die Sozialform Kirche gibt es nur im Christentum. Sehr früh hat sie sich etabliert und dieser Religion eine feste Form gegeben, allzu oft auch eine starre Form. Sie hat das Christentum mit einer ganz eigenen Dynamik, einer gedanklichen Grammatik und hierarchischen Strukturen versehen, die dazu geführt haben, dass der religiöse Impuls immer wieder auf die Seite der Ketzer und Reformer gerückt ist. Beeindruckend sind die kulturellen Schöpfungen, die in der Kirche entstanden. Heute allerdings scheint die Kirche den religiösen Impuls eher zu behindern als zu fördern. Welchen Sinn und welche Zukunft hat die Kirche?
 

Gauting

Sonntag, 3. März 2024, 20:00 Uhr

IDENTITÄT und HEIMAT
Auf der Suche nach dem persönlichen Ort
Kaum ein Begriff der Philosophie hat sein Gesicht so verändert wie die Identität. Ursprünglich galt sie der Gewissheit der erkennenden Vernunft: sie garantierte die Übereinstimmung von Denken und Welt. In der Moderne dagegen wird Identität nur noch negativ bestimmt: als Illusion. Nichts ist, was es scheint, und Heimat wird zum Sehnsuchtswort. Karriere hat der Begriff Identität daher dort gemacht, wo ohne ihn offenbar nicht auszukommen ist: im menschlichen Selbstbewusstsein. Er ist die große offene Frage in Psychologie und Soziologie. Wer bin ich, zwischen Jungsein und Alter, zwischen Selbstbestimmung und Fremdeinfluss, zwischen Rollenspiel und Authentizität? Wo gehöre ich hin? Wie werde ich ich selbst?

 

„Wie lebt man ein gutes Leben?“, fragt Prof. Joachim Kunstmann im zweiten Vortrag der Ökumenischen Erwachsenenbildung zum Thema „Heil und Heilung“.